Bücher

Festschrift für mich

Jenseits der Konventionen: Alternatives Denken zu Wirtschaft, Gesellschaft und Politik

Eine Festschrift für Walter O. Ötsch. Herausgegeben von Stephan Pühringer, Silja Graupe, Katrin Hirte, Jakob Kapeller und Stephan Panther, September 2020, Metropolis Marburg 

Reihen-Herausgeber

Gründer und Mitherausgeber der Reihe Kritische Studien zu Markt und Gesellschaft im Verlag Metropolis Marburg, mit bislang 14 Bänden.

Geplante Bücher für 2022

Eine englische Version von Jenseits der Hierarchie. Status im beruflichen Alltag aktiv gestalten 2015 (mit Johannes Lehner), soll 2022 erscheinen.

Kulturgeschichte des Denkens über die Wirtschaft  (Arbeitstitel), ein Lehrbuch zu meinen Seminaren, möglichweise auch zweibändig, soll 2022 erscheinen, unter Mitarbeit von Theresa Steffestun.

Als der Raum die Menschen berührte. Das Mittelalter in uns. Ein populär geschriebenes Buch über Wahrnehmungerfahrungen im europäischen Mittelalter, für 2022 geplant.

Eine englische Version von Mythos Markt. Mythos Neoklassik, für 2022 geplant.

Publizierte Bücher

Wir wollen unsere Zukunft zurück! Eine Streitschrift für mehr Phantasie in der Politik

Gemeinsam mit Nina Horaczek, August 2021, Westend Frankfurt

Auch als Hörbuch bei abod. Die Hörbuchmanifaktur erschienen, gesprochen von Simon Diez

Populismus pro začátečníky. Návod k ovládáni davů 
Gemeinsam mit Nina Horaczek, Verlag Petrinum Prag April 2021  


Tschechische Übersetzung von Populismus für Anfänger. Anleitung zur Volksverführung Frankfurt 2017                            
Walter Lippmann: Die Illusion von Wahrheit oder die Erfindung der Fake News

Als Herausgeber, gemeinsam mit Silja Graupe. Neuübersetzung von Liberty and the News 1920, mit einem Vorwort von Silja Graupe und Walter O. Ötsch, Februar 2021, Buchkomplizen Frankfurt. 

Lippmanns Text ist fast hundert Jahre alt und scheint für uns geschrieben zu sein. Lippmann analysiert Vorbedingungen, damit Demokratie gelingen kann. Zitat: "Jedes Volk, dem ein gesicherter Zugang zu den Tatsachen verwehrt wird, fällt der Inkompetenz und Ziellosigkeit, der Korruption und Illoyalität, der Panik und letztlich dem Unglück anheim.«

Wissen und Nichtwissen der ökonomisierten Gesellschaft. Aufgaben einer neuen Politischen Ökonomie

als Herausgeber, gemeinsam mit Theresa Steffestun, Januar 2021, Metropolis Marburg

Die These von einer ökonomisierten Gesellschaft besagt, dass in den letzten Jahrzehnten wirtschaftliche Prinzipien als verbindliche Handlungsorientierungen in Teilbereiche der Gesellschaft eingedrungen sind, die bisher nach anderen (nicht-ökonomischen) Logiken und Ethiken organisiert waren. Dies impliziert auch, dass die Ökonomie die Rolle einer gesellschaftlichen Leitwissenschaft eingenommen hat. Ein wichtiger Aspekt betrifft die Rolle des Wissens selbst, auch für die Gesellschaft, die auch als Wissensgesellschaft beschrieben wird. 

Dies betrifft die Akteure in der Theorie (was wissen die ökonomisch handelnden Menschen?), die WissenschaftlerInnen (welche Art von Wissen besitzen sie und wo sind ihre Grenzen?) und das gesellschaftlich wirksame Wissen: welche Art von Wissen wird verbreitet? Welches Nichtwissen – und was bedeutet das z.B. für aktuelle gesellschaftliche Krisen?

Wirtschaft(lich) studieren, Erfahrungswelten von Studierenden der Wirtschaftswissenschaften

Juli 2020, Springer VS Wiesbaden, gemeinsam mit Lukas Bäuerle und  Stephan Pühringer.

Für den deutschsprachigen Raum liegt hier die erste Studie vor, die die studentische Wahrnehmung des Studiums der Volkswirtschaftslehre mit Mitteln der qualitativen Sozialforschung erkundet: Wie erleben Studierende einen Unterricht, indem sie über „Effizienz“ lernen und selbst effizient mit den Studienbedingungen umgehen müssen?

Als ein Ergebnis (u.a.) zeigte sich, dass die Studierenden zum einen das ökonomische Konzept der Effizienz als zentralen Grundsatz ökonomischen Handelns im Studium lernen, zum anderen ihr Leben und ihr Studium effizient organisieren müssen – gleichsam eine Selbstanwendung des Konzepts. Die Folge ist eine strenge Selbstregulierung, die einer eigenständigen Auseinandersetzung mit den Studieninhalten entgegensteht, die zugleich von den Studierenden ungemein kritisch beurteilt werden.

Imagination und Bildlichkeit der Wirtschaft, Zur Geschichte und Aktualität imaginativer Fähigkeiten in der Ökonomie

als Herausgeber mit Silja Graupe, Juli 2020, Springer VS Wiesbaden. 

Der vorliegende Band stellt ein erstes Grundlagenwerk zur Imaginationsforschung in der Ökonomie dar. Er erforscht die ökonomische Theoriegeschichte (auch mit Bezug auf die Philosophiegeschichte) und fragt, welche Bilder und Selbstbilder über Menschen, über das wirtschaftliche Systemund über die Zukunft in ökonomischen Theorien enthalten sind.

Wie ist die Beschäftigung mit Imaginationen im Mainstream der Wirtschaftswissenschaftenverloren verloren gegangen und wie kann sie wiederbelebt werden? 

Grenzen überschreiten, Pluralismus wagen. Perspektiven sozioökonomischer Hochschullehre

als Herausgeber mit Christian Fridrich und Reinholdt Hedtke, März 2020, Springer VS Wiesbaden.

Der Band vermittelt Impulse für die wirtschaftswissenschaftliche Lehre, die aus gutem Grund in Kritik gekommen ist. Fragestellungen sind u.a.: In welchem Verhältnis steht die Plurale Ökonomik zur Sozioökonomie? Welche neuen Konzeptionen pluraler und sozioökonomischer Lehre sind erkennbar?

Spiel-Räume des Denkens. Festschrift zur Ehren von Karl-Heinz Brodbeck

als Herausgeber mit Silja Graupe und Florian Rommel, März 2019, Metropolis Marburg.

24 AutorInnen würdigen Karl-Heinz Brodbeck zum 70. Geburtstag mit Beiträgen aus vielen Wissenschaften, die der Breite der Schriften von Brodbeck entsprechen. Themen sind: Kreativität, Philosophie  des Wissen und des Erkennens, Grundfragen der Ökonomie, Ökonomie und Wissen, Wirtschaftsethiken, Bildung, Kulturgeschichten: Geld und Kultur, Buddhismus und Achtsamkeit.

"Ohne Effizienz geht es nicht". Ergebnisse einer qualitativ-empirischen Erhebung unter Studierenden 

mit Lukas Bäuerle und Stephan Pühringer, Februar 2019,  Forschungsinstitut für Gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW), Düsseldorf

Forschungsbericht über eine Studie, die 2020 als "Wirtschaft(lich) studieren" (siehe oben) in modifizierter Form publiziert wurde.

Mythos Markt. Mythos Neoklassik. Das Elend des Marktfundamentalismus

Januar 2019, Metropolis Marburg, 640 Seiten

Ein Grundlagenwerk zum Konzept und der Geschichte des Neoliberalismus. Im Buch wird die Entstehungsgeschichte des Begriffes "des Marktes" bei Ludwig (von) Mises und Karl August (von) Hayek erklärt, was damit intendiert war und wie dies in die neoklassischen Lehrbücher der Mikroökonomie eingedrungen ist. Die Kapitel 4 bis 7 liefern eine umfangreiche Kritik des neoklassischen Grundmodells. Kapitel 8 beschreibt Auswirkungen des Konzeptes von "dem Markt "auf die heutige ökonomisierte Gesellschaft: die Reaktion der marktfundamentalen ÖkonomInnen auf die Finanzkrise 2008, der Überwachungs-Kapitalismus, der Umgang mit der ökologischen Krise und der Zusammenhang des Markt-Denkens mit dem Rechtspopulismus – in Zusammenhang mit dem Marktbegriff von Hayek, der zur Denkgrundlage des aktuellen Kapitalismus geworden ist.

Walter Lippmann: Die öffentliche Meinung. Wie sie entsteht und manipuliert wird.

als Herausgeber, gemeinsam mit Silja Graupe, August 2018, Westend-Verlag Frankurt. Das Buch gibt es auch als Hörbuch.

Eine Neuübersetzung von Walter Lippmanns Public Opinion aus dem Jahre 1922, ein Klassiker in der Theorie der Propaganda. In einem langen Vorwort geben wir einen Überblick über die Lebensgeschichte von Lippmann, unsere Deutung seines Werkes und gehen auch auf den Zusammenhang mit den Ursprüngen des Neoliberalismus ein: Das Walter Lippmann-Kolloquium von 1938 gilt als die Geburtsstunde des Neoliberalismus als internationaler Bewegung, es ist der Vorläufer der Mont Pèlerin-Gesellschaft,  die 1947 von Hayek gegründet wird.

Macht der Bilder. Macht der Sprache

als Herausgeber, gemeinsam mit Silja Graupe, Juli 2018, Band 37 der Schriftenreihe der Freien Akademie, Angelika Lenz Verlag Isenburg

Ergebnisse einer wissenschaftlichen Tagung vom Mai 2017, bei dem wir mit Expertinnen und Experten aus den Bildwissenschaften, der Kunst, der Philosophie und der Ökonomie diskutierten: Welche Rolle spielen mentale Bilder für Wahrnehmen und Erkennen, für den Zusammenhalt der Gesellschaft, für gesellschaftliche Prozesse? Erscheint unsere menschliche Sprache deutlich mehr als nur durch das gesprochene Wort? 

Netzwerke des Marktes. Ordoliberalismus als Politische Ökonomie

mit Stephan Pühringer und Katrin Hirte, November 2017, Springer VS Wiesbaden

Eine Geschichte der deutschen Ökonomik seit 1945, basierend auf einer Datenbank aller Professoren und Professorinnen der Ökonomie an deutschen Universitäten von 1952 bis 1992: Wie ist es dem Ordoliberalismus in Deutschland nach 1945 gelungen, derart politisch einflussreich zu werden? Welche Netzwerke habenm sie begründet und wie einflussreich sind diese bis heute? Wir haben dazu den "performativen Fußabdruck" aller Personen in unserer Datenbank ermittelt und interpretieren ihn anhand einer Geschichte "des Marktes" und seiner internationalen und nationalen Netzwerke.

Populismus für Anfänger. Anleitung zur Volksverführung

mit Nina Horaczek, August 2017, Westend-Verlag Frankfurt, Verlagsinfos und Medienstimmen, 

Seit 2016 scheinen in Europa und anderswo populistische Strömungen auf dem Vormarsch zu sein. Und alle anderen agieren, als gäbe es keine Strategien gegen die rechten Volksverführer. Dabei besitzen Rechtspopulisten einen einfachen Kern, nämlich das selbstgestrickte Bild einer gespaltenen Gesellschaft: Hier sind WIR und dort sind die ANDEREN.

Dieses Bild erklärt die Sprache, die Taktiken, die innere Organisation und die Eskalationsdynamiken der Rechtspopulisten auf ungemein klare Art. Das Buch entlarvt klug und unterhaltsam die Tricks und Täuschungsmanöver der Demagogen und entschlüsselt Codes – und Sie erfahren, was Sie selbst gegen rechte Endzeitpropheten tun können.

Das Buch wurde in Österreich im August und im September 2017 als Bestseller gelistet. 
Ökonomie! Welche Ökonomie? Zum Stand und Status der Wirtschaftswissenschaften

als Herausgeber, gemeinsam mit Jakob Kapeller,  Stephan Pühringer und Katrin Hirte,  November 2016, Metropolis Marburg, Infos beim Verlag

Kritische Reflexionen über ökonomische Theorien und ihre Wirkung im Hinblick auf die Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2007. Eine Kritik des tradierten Verständnis ökonomischer Wissenschaft in Frage und Ausführungen zu möglichen alternative Verständnisse und Herangehensweisen an eine "Wissenschaft von der Wirtschaft" und deren Erklärungskraft und Durchsetzungspotentiale.

Markt! Welcher Markt? Der interdisziplinäre Diskurs um Märkte und Marktwirtschaft

als Herausgeber, gemeinsam mit Katrin Hirte, Stephan Pühringer und Lars Bräutigam, November 2015, Metropolis Marburg, Infos beim Verlag

Kritische Beiträge zur Geschichte des Begriffes Markt in der Theorie, zur Geschichte des Ordoliberalismus, des Konzepts der sozialen Marktwirtschaft und ihrer Zusammenhänge mit dem Neoliberalismus und um die Wirkungen, die die weit verbreitete "Vergötterung" des Marktes mit sich bringt.

Jenseits der Hierarchie. Status im beruflichen Alltag aktiv gestalten

2. bearbeitete Auflage von Jenseits der Hierarchie, Status im beruflichen Alltag aktiv gestalten, gemeinsam mit Johannes M. Lehner, November 2015, Wiley-VCH, 320 Seiten

Eine detailreiche Beschreibung mit vielen Beispielen aus Firmen, durch welche Verhaltensweisen wie sich gleichsam von selbst Über- und Unterordnung im Alltag einstellt, d.h. wie und mit welchen Signalen hoher und niedriger Status im Verhalten eingenommen oder zumindest gefördert wird. Plus eine Warnung, im Verhalten immer hohen Status anzustreben.

Wissen! Welches Wissen? Debatten zwischen Wahrheit, Theorien und Glauben in der ökonomischen Theorie

als Herausgeber, gemeinsam mit Katrin Hirte und Sebastian Thieme, August 2014Metropolis Marburg, Infos beim Verlag

Es geht u.a. um die Fragen: Wann ist ökonomisches Wissen "wissenschaftlich"? Ist die heutige Ökonomie eher eine Weltanschauung denn Wissenschaft? Welchen Anteil hat die Wissenschaft Ökonomie an den heutigen ökonomischen Zuständen? Und wenn sie einen Anteil hat, wie ist dies wiederum mit einer wertfreien "objektiven" Auffassung von Wissenschaft vereinbar?.

The Political Economy of Offshore Jurisdictions

als Herausgeber, gemeinsam mit Gerd Grözinger, Karl Michael Beyer und Lars Bräutigam, März 2014, Metropolis Marburg, Infos beim Verlag

The book provides first information about a little-studied area. What is the importance of the offshore economy, like tax havens? With which ideology and with which narratives was it possible to avoid public discussions about the offshore economy? Which were the effects of "offshore leaks” in the spring 2013?

Demokratie! Welche Demokratie? Postdemokratie kritisch hinterfragt

als Herausgeber, gemeinsam mit Jürgen Nordmann und Katrin Hirte, November 2012, Metropolis Marburg, Infos beim Verlag

Eine Auseinandersetzung mit Colin Crouchs These von der "Postdemokratie", von der Aushöhlung demokratischer Institutionen im neoliberalen Zeitalter. Daneben wird der Frage nachgegangen, wie es derzeit um die liberale Demokratie bestellt ist, und welche Möglichkeiten bestehen, demokratische Institutionen gegen den Zugriff von nichtlegitimierten Pressure Groups, Konzernen und Banken zu schützen.

Rezension am Portal für Politikwissenschaft

Gesellschaft! Welche Gesellschaft? Nachdenken über eine sich wandelnde Gesellschaft

als Herausgeber, gemeinsam mit Katrin Hirte und Jürgen Nordmann, Juni 2011, Metropolis Marburg

Das Nachdenken über den Kapitalismus und seine Krisen steht vor der Herausforderung, dass wir zur Zeit über keine Gesellschaftstheorie verfügen, welche die vom neoliberalen Kapitalismus geprägte Gesellschaft adäquat erklären kann. Im Band werden grundlegende Positionen und Fragen einer zeitgemäßen Gesellschaftstheorie und ihrer Zusammnehänge mit ökonomischen Theorien erörtert.

Krise! Welche Krise? Zur Problematik aktueller Krisendebatten

als Herausgeber, gemeinsam mit Katrin Hirte und Jürgen Nordmann, Juli 2010, Metropolis Marburg

Die Beträge in diesem Band versuchen die Große Krise ab 2008 grundsätzlich einzuordnen. Was ist eine Krise, wie können wir sie theoretisch fassen? Welche Entwicklungen haben in die Krise geführt, welchen Beitrag haben marktradikale Denkweisen geleistet? Geht die neoliberale Epoche zu Ende? Wie könnte sich die Gesellschaft in der Krise und durch sie verändern?

Mythos Markt. Marktradikale Propaganda und Ökonomische Theorie

1. Auflage Juni 2009, 2. Auflage Oktober 2009, Metropolis Marburg

Eine Kritik des Begriffs "der Markt" in ökonomischen Theorien. Dieses Buch wurde 2019 (siehe oben) durch ein neues Buch mit einer veränderten Begrifflichkeit und eine andere Art der Argumentation ersetzt.

Der neoliberale Markt-Diskurs. Ursprünge, Geschichte, Wirkungen

als Herausgeber, gemeinsam mit Claus Thomasberger, März 2009, Metropolis Marburg

Die gegenwärtige Finaz- und Wirtschaftskrise wird auch als Krise des neoliberalen Projekts verstanden, das die Wirtschaft und die Gesellschaft nachhaltig verändert hat.Die Beiträge erörtern den gemeinsamen Kern, der den unterschiedlichen marktradikalen Denkrichtungen zugrunde liegt, in welcher Weise sich die neoliberale Epoche von früheren Stadien unterscheidet, und wie ÖkonomInnen dazu diskursiv beigetragen haben.

That's not me. Learning to Cope with Sensitive Cultural Issues

gemeinsam mit Michael Berry, Donal Carbaugh, Caecilia Innreiter-Moser und Marjatta Nurmikari-Berry, 2008, im Eigenverlag

The book is about learning to cope with inherited sensitive topics that are often under the surface in everyday life but can easily create discomfort in intercultural contexts. The approach described in this book is the result of more than a decade of intercultural collaboration and ethnographic discovery, with examples of how to cope with senisitive topics in Austria and Finland.

Restexemplare verschenke ich gerne. Schreiben Sie mir ein Email.

Jenseits der Hierarchie. Status im beruflichen Alltag aktiv gestalten

gemeinsam mit Johannes Lehner, September 2006, Wiley-VCH

Das Buch beschreibt alltägliches Verhalten, das jeder wählen kann, um sich zu positionieren, d.h. einen hohen oder niedrigen Status im verhalen anderen gegenüber einznehmen. Dabei werden im Detail Beispiele aus dem Wirtschaftsleben beschreiben. Die Autoren zeigen zum Beispiel, wie im Gespräch zwischen zwei Menschen, in jedem Satz und jeder kleinen Geste, es auch immer um ihren aktuellen Einfluss und Status geht.

Dieses Buch erschien 2015 in einer erweiterten 2. Auflage, siehe oben

Ökonomik und Sozialwissenschaft. Ansichten eines in Bewegung geratenen Verhältnisses

als Herausgeber, gemeinsam mit Stephan Panther, Metropolis Marburg

Das Verhältnis zwischen der Ökonomik und den übrigen Sozialwissenschaften ist in Bewegung geraten. Welche neuen Synthesen, geänderten Blickrichtungen und überraschende Bezüge sind erkennbar?

Haider Light. Handbuch für Demagogie

1. Auflage 2000, ... bis zur 5. Auflage 2005, Czernin Verlag Wien

Eine Studie zur Kommunikation von Jörg Haider, damals Chef der FPÖ. Haider war einer der ersten erfolgreichen Rechtspopulisten Europas, 2000 bildetet die FPÖ eine Koalition mit der ÖVP. Seine Kommunikation. beruht in hohem Maße auf dem Bild einer gespaltenen Gesellschaft: WIR kämpfen gegen DIE. Anhand dieses Bildes können viele Facetten bei Haider klar verstanden werden.

Das Buch ist seit mehreren Jahren vergriffen. Inhalte von diesem Buch finden sich im Buch „Populismus für Anfänger“ aus dem Jahre 2019, siehe oben.

Im Herbst 2000: Sachbuchbestseller in Österreich

Das Wörterbuch des NLP. Das NLP-Enzyklopädie-Projekt

mit Thies Stahl, 1. Auflage 1997, 2. Auflage 2002, Junfermann Paderborn

Definitionen der Grundbegriffe des NLP (Neuro-Linguistischen Programmieren). Ich habe versucht, das Feld etwas zu akademisieren. Das Buch ist seit mehreren Jahren vergriffen. 

Das Sraffa-Paradoxon. Das gemeinsame Konsistenz-Problem der neoklassischen und Marxschen Gleichgewichtstheorie

Volkswirtschaftliche Schriftenreihe 404, 1990, Duncker & Humblot Berlin

Ein Versuch zwei theoretische Debatten (die Cambridge-Cambridge- bzw. Reswitching-Kontroverse sowie die Debatte um das Transformationsproblem in der Marxschen Theorie) auf ein gemeinsames Schema zu beziehen und zu erklären, dass sich dahinter ein anlaoges Problem verbirgt: nämlich ein statisches mechanisches Modell anhand eines Kausalgesetzes dynamisieren zu wollen. 

Dieses Buch ist meine Habilitationsschrift.

Arbeitslosigkeit und Information. Ein Beitrag zur Kritik der neoklassischen Theorie der Arbeitslosigkeit,  Volkswirtschaftliche Schriftenreihe 314, 1981, Duncker & Humblot, Berlin.

Dieses Buch ist meine Dissertation.

Finanzierung der Hochschulexpansion, mit Hans-Joachim Bodenhöfer und Rainer Terlaak, 1980, Orac Verlag, Wien